Erste Hälfte der Marathon-Etappe gewonnen

Dakar 2017

Peugeot 3008 DKR gewinnen erste Hälfte der Marathon-Etappe

Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret und Sébastien Loeb/Daniel Elena haben mit ihren Peugeot 3008 DKR die schwierigen Bedingungen der siebten Etappe der Rallye Dakar gut gemeistert, sie belegten auf der ersten Hälfe der Marathon-Etappe den ersten und zweiten Platz und bauten ihre Doppelführung in der Gesamtwertung weiter aus.

Die zweite Woche der Rallye Dakar startete mit einer großen Herausforderung: Auf der siebten Etappe stand die erste Hälfte der einzigen Marathon-Etappe mit einem Serviceverbot im Biwak auf dem Programm. Für die Crews bedeutet dies, insgesamt 1.693 Kilometer auf der siebten und achten Etappe zurückzulegen, ohne die Hilfe ihrer Mechaniker in Anspruch zu nehmen. Wegen der schlechten Wetterbedingungen in der Region um La Paz (Bolivien) wurde die Wertungsprüfung der siebten Etappe von ursprünglich 332 auf 161 Kilometer gekürzt.

Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret feierten ihren zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Rallye Dakar mit einem Vorsprung von 48 Sekunden vor Sébastien Loeb und Daniel Elena, die am Montag die Strecke eröffnen mussten. Cyril Despres und David Castera verloren neun Minuten auf die Tagessieger und fielen auf den vierten Gesamtrang hinter Nani Roma zurück.

Zuverlässigkeit ist einer der Schlüsselfaktoren auf der Marathonetappe. Alle drei Peugeot 3008 DKR liefen am Montag ohne größere technische Probleme. Die Fahrer und Co-Piloten erledigten am Abend einen schnellen Standardcheck ihrer Rallye-Fahrzeuge, den sie bereits vor der Rallye trainiert hatten.

TERRAIN Sandwege und schwierige Navigation
BEDINGUNGEN Feucht, festgefahrener Sand
WETTER 5 Grad, Hagelschauer auf der zweiten Verbindungs-Etappe

ERGEBNIS ETAPPE 7

  1. Stéphane Peterhansel (F)/Jean-Paul Cottret (F), Peugeot 3008 DKR, 1:54.08 Std.
  2. Sébastien Loeb (F)/Daniel Elena (MC), Peugeot 3008 DKR, +48 Sek.
  3. Giniel de Villiers (ZA)/Dirk von Zitzewitz (D), Toyota, +3.33 Min.
  4. Mikko Hirvonen (FIN)/Michel Perin (F), Mini, +5.03 Min.
  5. Nani Roma (E)/Alex Haro Bravo (E), Toyota, +5.32 Min.
  6. Cyril Despres (F)/David Castera (F), Peugeot 3008 DKR, +9.07 Min.

GESAMTERGEBNIS NACH 7 von 12 ETAPPEN

  1. Stéphane Peterhansel (F)/Jean-Paul Cottret (F), Peugeot 3008 DKR, 15:57.06 Std.
  2. Sébastien Loeb (F)/Daniel Elena (MC), Peugeot 3008 DKR, +1.57 Min.
  3. Nani Roma (E)/Alex Haro Bravo (E), Toyota, +11.07 Min.
  4. Cyril Despres(F)/David Castera (F), Peugeot 3008 DKR, +14.01 Min.
  5. Mikko Hirvonen (FIN)/Michel Perin (F), Mini, +47.24 Min.
Dakar_9.1._News

STIMMEN NACH DER ETAPPE

Stéphane Peterhansel (Peugeot 3008 DKR #300)
7. Etappe: 1. / Gesamt: 1.
„Es war nicht einfach, aber es war eine schöne Etappe mit einer anspruchsvollen Navigation. An einigen Stellen gab es weichen Sand, aber keine großen Dünen. Wegen der großen Höhenlage fehlte uns ein wenig Motorleistung, doch wir hatten den Vorteil, dass wir den Spuren von Sébastien Loeb und Nani Roma folgen konnten. Darüber hinaus haben wir keine Fehler gemacht. Es war unser zweiter Tagessieg. Am Dienstag starten wir als erstes Fahrzeug, was uns sicherlich nicht entgegenkommen wird. Davor müssen wir eine Checkliste abarbeiten, um auch ohne die Hilfe der Mechaniker sicherzugehen, dass unser Auto okay ist. Einer unserer Jobs ist, die Vorder- und Hinterräder zu tauschen.“

Sébastien Loeb (Peugeot 3008 DKR #309)
7. Etappe: 2. / Gesamt: 2.
„Die Navigation durch die Dünen war am Anfang sehr schwierig und einige Wegpunkte waren nicht leicht zu finden. Doch wir haben einen guten Job gemacht. Wir haben uns nicht richtig verfahren und immer schnell den richtigen Weg gefunden. Am Ende war es ein guter Tag für uns. Ich wusste nicht, wo die anderen waren, aber niemand hat uns überholt, was positiv war. Dies war eine Strecke, die normalerweise Stéphane (Peterhansel) sehr gut liegt, deshalb können wir uns nicht beklagen.“

Cyril Despres (PEUGEOT 3008 DKR #307)
7. Etappe: 7. / Gesamt: 4.
„Wir haben etwas Zeit verloren, obwohl wir keine größeren Probleme hatten, außer dass wir einmal auf einer Offroad-Passage einen Fehler gemacht haben und weit von der Strecke entfernt waren. Wir mussten uns elf Kilometer durch hohes Gras kämpfen. Sébastien (Loeb) und Stéphane (Peterhansel) sind beide sehr gut gefahren. Wir haben hinten einige Karosserieteile verloren, als wir durch dichtes Kamelgras fuhren. Es war kein perfekter Tag, aber ich lasse mich davon nicht unterkriegen.“