Etappensieg bei Rallye Dakar

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PEUGEOT 3008 DKR holt ersten Etappensieg bei Rallye Dakar

Peugeot-Pilot Sébastien Loeb sicherte sich den Sieg auf der zweiten Etappe der Rallye Dakar. Dank seines Erfolges auf dem insgesamt 803 Kilometer langen Teilstück von Resistencia nach San Miguel de Tucumán – darunter 275 Wertungskilometer – übernahm der Franzose mit seinem Peugeot 3008 DKR auch die Führung im Gesamtklassement.

Loeb und Beifahrer Daniel Elena waren bereits bei der ersten Zwischenzeit der Etappe die Schnellsten und bestimmten danach bis ins Ziel das Tempo. Das französisch-monegassische Duo führt die Gesamtwertung nun mit 28 Sekunden Vorsprung an. Auf der sehr schnellen zweiten Etappe der diesjährigen Rallye spielte der neue Peugeot 3008 DKR seine verbesserte Aerodynamik aus. Unterstrichen wurde dies von Carlos Sainz, der auf dem Teilstück am Dienstag Dritter wurde. Stéphane Peterhansel und Cyril Despres hatten dagegen einen schwierigeren Tag. Despres verlor die Antenne des Sentinel-Warnsystems, das vor ihm fahrende Teilnehmer warnt, wenn er sich von hinten nähert. Peterhansel wurde von einer für ihn ungünstigen Startreihenfolge eingebremst. 

Dakar 2. Etappe

TERRAIN: eng, dichter Bewuchs
BEDINGUNGEN:
schnelle, anspruchsvolle Geraden, wenige Überholmöglichkeiten
WETTER:
sehr heiß; Temperaturen von bis zu 45 Grad
DURCHSCHNITTSGESCHWINDIGKEIT:
126 km/h
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT:
203 km/h

ERGEBNIS ETAPPE 2
1. Sébastien Loeb (F)/Daniel Elena (MC), Peugeot 3008 DKR, 2:06.55 Std.

2. Nasser Al Attiyah (Q)/Mathieu Baumel (F), Toyota, +1.23 Min.
3. Carlos Sainz (E)/Lucas Cruz (E), Peugeot 3008 DKR, +2.18 Min.
4. Giniel de Villiers (ZA)/Dirk von Zitzewitz (D), Toyota, +2.19 Min.
5. Nani Roma (E)/Alex Haro Bravo (E), Toyota, +3.22 Min.
7. Stéphane Peterhansel (F)/Jean-Paul Cottret (F), Peugeot 3008 DKR, +6.47 Min.
12. Cyril Despres(F)/David Castera (F)
, Peugeot 3008 DKR, +10.26 Min.


STIMMEN NACH DER 2. ETAPPE

Sébastien Loeb (Peugeot 3008 DKR #309)
2. Etappe: 1. / Gesamt: 1.

„Die Etappe war wirklich sehr schnell, aber fahrerisch nicht sehr interessant. Es gab viele lange Geraden mit gelegentlichen Kurven. Aber wir hatten einen guten Tag. Das einzige Problem war, dass wir am Ende rund 70 Kilometer im Staub von De Villiers fahren mussten. Das hat uns Zeit gekostet, ist aber nicht wirklich dramatisch. Zumindest liegen wir jetzt in Führung. Wir sind mit der Hitze gut zurechtgekommen und ich habe zwischendurch sogar die Klimaanlage ausgeschaltet, um mehr Motorleistung zu haben.“

Carlos Sainz (Peugeot 3008 DKR #304)
2. Etappe: 3. / Gesamt: 3.

„Wir hatten einen guten Tag. Ich bin keine Risiken eingegangen. Mein einziges Problem war ein Warnlicht, das während der gesamten Etappe aufgeleuchtet hat. Dank der Klimaanlage hat uns die Hitze überhaupt nicht zu schaffen gemacht. Ich hatte sie vom Start bis ins Ziel eingeschaltet.“

Stéphane Peterhansel (Peugeot 3008 DKR #300)
2. Etappe: 7. / Gesamt: 7.

„Das war heute harte Arbeit. Für den Fahrer war nicht viel zu tun, aber es gab mehrere Stellen, an denen man von 200 km/h auf 50 km/h herunterbremsen musste. Wir haben morgens im Staub anderer Autos eine Menge Zeit verloren. Unser 3008 DKR lief wie ein Uhrwerk. Am Mittwoch geht es in höher gelegene Regionen und die Navigation wird komplexer. Wir lassen uns Zeit und wollen stetig im Gesamtklassement nach oben klettern. Sébastien und Daniel haben einen guten Job gemacht. Sie sind wirklich wettbewerbsfähig, aber das ist keine Überraschung.“

Cyril Despres (PEUGEOT 3008 DKR #307)
2. Etappe: 12. / Gesamt: 11.

„Wir haben die Antenne des Sentinel-Systems verloren, daher haben wir nicht viel riskiert. Auf den letzten 40 Kilometern konnten wir die Motorradfahrer nicht warnen, dass wir uns von hinten nähern und haben Zeit in ihrem Staub verloren. Einige haben wir ohne Risiken einzugehen überholen können. An der Strecke gab es immer wieder Baumstämme, die das Überholen unmöglich gemacht haben. Zehn Minuten zurückzuliegen ist jedoch nicht das Ende der Welt. Die nächsten Etappen werden völlig anders.“

Bruno Famin
„Sébastien und Daniel haben auf der schwierigen und teils auch gefährlichen Etappe eine tolle Leistung gezeigt. Die Fahrer hatten mit dem Staub zu kämpfen, daher war es ein Vorteil als seiner der Ersten auf der Strecke zu sein. Cyril und Sébastien haben zum Schluss der Etappe im Staub eines Vordermanns Zeit verloren. Cyril hat es zudem wegen der Probleme mit dem Sentinel-System vorsichtig angehen lassen. Das war ein großes Handicap. Alle vier 3008 DKR liefen einwandfrei. Dies war unsere erste Bestzeit in diesem Jahr, aber die Abstände sind – für Dakar-Verhältnisse – immer noch gering.“

Dakar 2. Etappe