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Starke Fahrer für den Peugeot 908 HDi FAP

Insgesamt neun Piloten zählen zum Kader des Sportwagen-Projektes von Peugeot Sport. Neu am Start für die Löwenmarke sind der ehemalige britische Formel-1-Pilot Anthony Davidson und der französische Sportwagen-Spezialist Simon Pagenaud. Wie bereits in den Vorjahren setzt Peugeot auf die bewährten Fahrer Pedro Lamy, Stéphane Sarrazin, Nicolas Minassian, Franck Montagny, Sébastien Bourdais und Alexander Wurz sowie auf Formel-1-Testfahrer Marc Gené. Insgesamt kann der Kader 2010 auf 196 Formel-1-Rennen und 54 frühere Teilnahmen bei den 24 Stunden von Le Mans zurückblicken.

 











Sébastien Bourdais (F)

Der Pilot aus Frankreich startet zum dritten Mal im Peugeot 908 HDi FAP in Le Mans. Für Bourdais ist es ein Heimspiel: Er wurde in der Stadt an der Sarthe geboren.

Anthony Davidson (GB)

Der ehemalige Formel-1-Pilot ist neu im Team von Peugeot Sport. Er teilt sich in Le Mans einen Peugeot 908 HDi FAP mit den Vorjahressiegern Alexander Wurz und Marc Gené.

Marc Gené (E)

Marc Gené gilt als einer der besten Testfahrer im Motorsport. Nicht ohne Grund vertraut das Ferrari-Team auf den 36-fachen Grand-Prix-Teilnehmer seit 2005 bei Entwicklung der Formel-1-Autos.

Simon Pagenaud (F)

Der Franzose machte sich in den beiden vergangenen Jahren in der ALMS einen Namen als Sportwagen-Spezialist. Der 26-Jährige war im Vorjahr in Le Mans Ersatz-Pilot von Peugeot Sport, 2010 gehört er zur Stammmannschaft.

Pedro Lamy (P)

Der ehemalige Deutsche Formel-3-Meister Pedro Lamy gehört mit über 20 Jahren Cockpit-Erfahrung zu den routiniertesten Fahrern der Welt. Ob Formel 1, DTM oder 24 Stunden von Le Mans - Lamy war dabei.

Nicolas Minassian (F)

1994 startete Minassian zum ersten Mal in Le Mans. Partner des damals 21-Jährigen: Patrick Bourdais, der Vater von Peugeot-Le-Mans-Pilot Sébastian Bourdais. Mittlerweile blickt er auf zehn Einsätze bei dem 24-Stunden-Rennen zurück.

Franck Montagny (F)

Mit seinen 31 Lebensjahren kann Franck Montagny nicht nur auf reichlich Formel-1-Erfahrung verweisen, sondern auch auf bereits acht Le-Mans-Teilnahmen. Bestes Ergebnis bisher: Platz zwei.

Stéphane Sarrazin (F)

Ein Musterbeispiel an Vielseitigkeit ist Stéphane Sarrazin. Auf der Rundstrecke schaffte er es bis in die Formel 1, im Rallye-Sport bis in die WM. 2007 sicherte er sich im Peugeot mit Lamy den Sportwagen-Titel in der Le-Mans-Serie.

Alexander Wurz (A)

Der ehemalige BMX-Weltmeister gilt als einer der technisch versiertesten Piloten der Welt. Schnell ist er obendrein. Und das nicht nur auf GP-Distanz - 1996 und 2009 siegte er in Le Mans.

Sportwagen-Rennen sind Mannschaftssport

Anders als beispielsweise in der Formel 1 teilen sich bei den Langstrecken-Rennen der Le-Mans-Serie und natürlich auch beim 24-Stunden-Marathon an der Sarthe mehrere Fahrer die Cockpit-Arbeit. Aber nicht nur deswegen sind Sportwagen-Rennen Mannschaftssport. Ohne die Techniker der Boxencrew und der Mitarbeiter am Teamsitz von Peugeot Sport in Vélizy sind Top-Leistungen unmöglich.