WILLKOMMEN BEI PEUGEOT – LISA MARIA POTTHOFF

Lisa-Maria-Potthoff-neue-PEUGEOT-Markenbotschafterin
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Film- und Fernsehschauspielerin Lisa Maria Potthoff ist die neue Markenbotschafterin von PEUGEOT. Erfahren Sie mehr über ihr Leben, ihre Karriere und warum sie als PEUGEOT Markenbotschafterin und als Jurymitglied des PEUGEOT Drone Film Festivals ideal besetzt ist.

Groß im Film- und Fernsehgeschäft


Lisa Maria Potthoff ist eine der erfolgreichsten und meistbeschäftigten Schauspielerinnen Deutschlands. 1978 in Berlin geboren, wuchs sie in der Nähe von München auf. Von 1997 bis 1999 absolvierte sie eine Ausbildung am Schauspiel München. Ihre Karriere begann schon in den 1990er Jahren mit Rollen in verschiedenen Fernsehserien, gefolgt von Fernsehfilmen der unterschiedlichsten Genres. In „Soloalbum“ hatte sie 2003 ihren ersten großen Kinoauftritt. Lisa Maria Potthoff lebt heute mit ihrer Familie wieder in ihrer Geburtsstadt Berlin.

Wie gemacht für einen GT


Lisa Maria Potthoff verkörpert perfekt das PEUGEOT Motto „Impress yourself“. Denn sie macht ihre Stunts selbst und zeigt dabei vollen Einsatz. Ganz schön beeindruckend! Vor allem Kampfszenen und Autostunts haben es ihr angetan. Kein Wunder, dass die Schauspielerin von ihrem neuen Dienstwagen rundum begeistert ist: Ihr PEUGEOT 3008 GT ist für Stunts zwar zu schade, bringt aber jede Menge Fahrspaß in ihren Schauspielerinnenalltag.

Ideal besetzt bei Marke und Festival

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Die „Rolle“ als PEUGEOT Markenbotschafterin ist der Schauspielerin wie auf den Leib geschrieben. Sie findet sich in den Werten von PEUGEOT wieder, allen voran in der nachhaltigen Modellpolitik der Löwenmarke. Und auch das PEUGEOT Design liegt ganz auf ihrer Wellenlänge. Zudem schätzt sie den Austausch mit Kollegen – in der Jury des PEUGEOT Drone Film Festivals hat sie dazu jede Menge Gelegenheit. In den Kategorien Landscape, Storytelling, Sports und Experimental wird sie die Siegerfilme (mit)küren. Keine leichte Aufgabe, angesichts der zahlreichen kreativen und raffinierten Beiträge.

 

„Ich bin glücklich, wie es ist”

Lisa Maria Potthoff im Gespräch mit Impress Yourself

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Wir haben die Botschafterin der Löwenmarke bei einem Dreh in Italien besucht.

Impress yourself: Willkommen als neue Markenbotschafterin von PEUGEOT.

Lisa Maria Potthoff: Danke, ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Ich mag das Design und die Werte der Nachhaltigkeit, für die PEUGEOT steht. Außerdem ist meine ältere Tochter völlig begeistert von meinem Dienstfahrzeug, einem 3008 GT. Sie dachte allerdings, ich hätte es geschenkt bekommen. Da habe ich ihr erklärt, dass es eine Partnerschaft auf Gegenseitigkeit ist, bei der ich die Marke repräsentiere und damit auch eine Leistung erbringe.

Wie fühlt es sich an, Jurymitglied beim PEUGEOT Drone Film Festival zu sein?

Lisa Maria Potthoff: Ich mag den Diskurs in einer Jury darüber, wie unterschiedlich ein Film wahrgenommen werden kann. Mit Marie Bäumer und Regisseur Stephan Wagner sitzen da sehr erfahrene Kollegen neben mir. Deshalb bin ich neugierig auf das, was passiert. Das Niveau der Preisträger aus dem letzten Jahr hat mich auf alle Fälle begeistert.

Wie stehen Sie zum Einsatz von Drohnen im Filmgeschäft?

Lisa Maria Potthoff: Für mich sind sie eine Bereicherung, denn ich freue mich, wenn Standards verändert werden. Früher mussten für Aufnahmen von oben teure Helikopter gemietet werden, heute geht das vergleichsweise günstig mit Drohnen. Fasziniert bin ich auch davon, wie man mit der Drohne von der Nahaufnahme nahtlos in die Supertotale wechseln kann. Das ging früher nur im Schnitt. Und es hat für mich etwas Melancholisches, wenn eine Drohnenaufnahme sehr langsam zum Beispiel über eine Stadt fliegt.

Welchen Einfluss hat die Drohne auf Ihre Arbeit?

Lisa Maria Potthoff: Ihr Einsatz gibt uns Schauspielern generell mehr Freiheit, weil die aufwendige Technik um uns herum durch den Einsatz von Drohnen weniger wird. Gleichzeitig ist es eine große neue Herausforderung für die Kameraleute. Da bin ich ganz froh darüber, dass ich vor der Kamera stehe und es dahinter andere gibt, die sich auskennen.

Sie sind eine der meistbeschäftigten deutschen Schauspielerinnen. Was bringt das neue Jahr?

Lisa Maria Potthoff: Ich bin sehr glücklich darüber, dass Anfang 2019 meine letzte Folge „Winterlicht“ der Usedom-Krimis ausgestrahlt wurde und auch der Zweiteiler „Bier Royal“, den Oliver Berben produziert hat. Dann habe ich in der sechsteiligen Netflix-Serie „Skylines“, die in Frankfurt spielt, eine Nebenrolle als Geschäftsführerin eines Musiklabels, und seit Februar geht es mit „Sarah Kohr“ weiter. Darauf freue ich mich besonders.

Was ist für Sie das Besondere an dieser Rolle?

Lisa Maria Potthoff: Sie ist für mich maßgeschneidert, weil sie sich von anderen Ermittlerinnen abhebt. Ich liebe die Kampfszenen und die Stunts, die ich fast alle selbst mache. Nicht nur schauspielerisch, sondern auch körperlich an meine Grenzen zu kommen, ist eine tolle Herausforderung.

... bei der Sie sich auch mal ein blaues Auge einhandeln, das wir für die Fotos überschminkt haben.

Lisa Maria Potthoff: Tja, da gab es einen unfreiwilligen Kontakt beim Kickbox-Training (lacht). Nicht der Rede wert.

Stört es Sie, wenn Sie von Kritikern auf Krimirollen reduziert werden?

Lisa Maria Potthoff: Überhaupt nicht. Abgesehen davon, dass ich dieses Genre sehr gerne mag, spiele ich etwa in den Eberhofer-Filmen (Die Redaktion: Grießnockerlaffäre, Winterkartoffelknödel, Schweinskopf al dente, Dampfnudelblues und Sauerkrautkoma) oder auch jetzt in „Bier Royal“ andere Rollen und Genres. Ich kann sehr vielseitig arbeiten.

Gibt es Wunschrollen?

Lisa Maria Potthoff: Ich bin glücklich, wie es ist. Ein historischer Film wäre mal wieder schön. Und natürlich eine Rolle in einer „Ostwind“-Folge, egal, was. Meine Kinder lieben „Ostwind“ und könnten sehen, was ihre Mama so macht. Aber bislang wurde mein Flehen nicht erhört (lacht).

Dürfen die Kinder Ihre Filme nicht sehen?

Lisa Maria Potthoff: Nein, da bin ich spießig. Die Kleine ist mit ihren vier Jahren noch zu jung, und die Ältere ist zwar schon neun, aber ich möchte meinen Töchtern vermitteln, dass wir nichts Besonderes sind, sondern ein ganz normales Leben haben und die Mami arbeiten geht. Es reicht schon, wenn die Große in der Schule darauf angesprochen wird, dass ich Schauspielerin bin.

Wie kriegen Sie Arbeit und Familie unter einen Hut?

Lisa Maria Potthoff: Da mein Kinderwunsch größer war als der Berufswunsch, mussten wir Lösungen finden. Ich bin die Hälfte des Jahres unterwegs, da ist auch mein Mann gefordert. Und dann sind wir auch privilegiert, weil wir ein Umfeld haben, das uns unterstützt.

Wollten Sie schon als Kind Schauspielerin werden?

Lisa Maria Potthoff: Eigentlich waren Kassiererin oder Kellnerin meine Traumberufe. Aber dann war ich mit 14 Jahren schon Komparsin, die ersten Theaterstücke folgten, und nach dem Abitur war klar, dass ich die Schauspielschule besuche. Es kann allerdings auch sein, dass ich das falsch in Erinnerung habe. Vor einiger Zeit hat mich auf Facebook nach über zwanzig Jahren eine alte Schulfreundin angeschrieben. Sie behauptet, dass ich schon immer Schauspielerin werden wollte.

Müssen Sie sich manchmal kneifen, wenn Sie daran denken, wie erfolgreich Sie geworden sind?

Lisa Maria Potthoff:
Nein, denn ich bin ja nicht von heute auf morgen hochgeschossen. Das hat sich einfach kontinuierlich entwickelt.

Serien sind aktueller denn je, zu Lasten des Kinos. Ist die Filmbranche im Umbruch?

Lisa Maria Potthoff: Ja, und ich bin zwiegespalten. Einerseits finde ich es super, dass die Serie wieder akzeptiert ist. Andererseits bedauere ich, dass wir nicht eine Kinokultur wie etwa Frankreich haben und die Deutschen ihre Filme nicht lieben.

Was treibt den Menschen Lisa Maria Potthoff um?

Lisa Maria Potthoff: Die drohende Spaltung der Gesellschaft durch Populisten. Egal, wo man politisch steht, muss man darüber traurig sein. Außerdem liegt mir das Kinderhospiz Sonnenhof, das ich unterstütze, sehr am Herzen. Wenn ich dort die jungen Menschen sehe, die schwer krank sind oder nicht mehr lange zu leben haben, macht mich das demütig. Und alle Probleme, die man zu haben glaubt, werden völlig unwichtig.